Die Lateinschülerinnen der 8c vom Beisenkamp Gymnasium wurden gestern am St. Christophorus Gymnasium in Werne für ihre Leistungen ausgezeichnet. Sie nahmen mit dem Hörspiel „secretum urnae Minervae“ am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Dort setzten sie sich gegen 139 andere Beiträge aus ganz NRW durch und erreichten den 3. Platz. Ein halbes Jahr lang hatte sich die Gruppe mit Lateinlehrer Matthias Brandes vorbereitet und am Hörspiel gearbeitet. Es handelt sich um die Geschichte zweier Freundinnen, die im Museum eine mysteriöse Vase berühren und in das Rom der Antike mitsamt lateinischer Sprache versetzt werden. Dort treffen sie Götter, die ihnen einige Versuchungen präsentieren. Letztlich bauen die beiden aber auf ihre Freundschaft und schaffen den Sprung zurück in die heutige Zeit. Eines steht fest: Irgendwas im Museum berühren wollen die nicht mehr. 

Die Preisverleihung zeigte in beeindruckender Weise, dass Latein eben nicht tot ist, sondern in vielfältiger Form weiter existiert und Schülerinnen und Schüler zu kreativen Produkten inspiriert. Stop-Motion-Filme, lateinische Instagram-Reels und ein Seneca-Rap sorgten in der vollen Aula für viel Applaus.