Regelmäßiges Lüften ist seit den Sommerferien ein zentraler Punkt des Corona-Schulbetriebs. Im Spätsommer und Frühherbst war das einfach: Die Fenster standen die meiste Zeit offen. Auch als es kälter wurde, sollten alle zwanzig Minuten die Fenster für fünf Minuten geöffnet werden. Darum entstand im November der Wunsch, alle Klassenräume mit CO2-Sensoren auszustatten, die an das Lüften erinnern und die genauen CO2-Werte in jedem Raum anzeigen können. Solche Geräte sind jedoch teuer und waren im November auch sehr gefragt und häufig ausverkauft. Unser Plan hieß daher: Selber machen!

Mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Unternehmensgruppe Dr. Ing. Potthoff wurden Arduino Mikropozessoren, CO2-Sensoren, LCD-Anzeigen und LEDs gekauft.

Die Gehäuse wurden mit einer CAD-Software entworfen und mit dem 3D-Drucker der Physik und der Technik-AG gedruckt. Nach zahlreichen Stunden des Programmierens, Lötens und Zusammenbauens können die Sensoren nun in den Klassenräumen aufgehängt werden. Sie werden den CO2-Gehalt der Raumluft messen und bei Bedarf durch rot aufleuchtende LEDs an das Lüften erinnern. Zusätzlich senden die Sensoren Werte für den CO2-Gehalt, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit der einzelnen Räume per WLAN an den Schulserver. Damit ist das System auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie nützlich zur Temperaturüberwachung der Klassen- und Kursräume.

Wir sagen der Unternehmensgruppe Dr. Ing. Potthoff herzlichen Dank für die großzügige Spende von 35 CO2-Sensoren!

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